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Forschungskolloqium PERFORMANCE GESCHICHTE KURATIEREN

 

 

Einladung zum Forschungskolloquium

 

PERFORMANCE GESCHICHTE KURATIEREN

 

Prof. Dr. Barbara Büscher (Hochschule für Musik und Theater Leipzig)
in Kooperation mit
Dr. Franz Anton Cramer (Universität der Künste Berlin)

 

 

am 13.12. 2012 von 13.00-19.00 Uhr
und 14.12. 2012 von 10.00-16.00 Uhr in der HMT Leipzig

Dittrichring 21, Raum 1.10.

In dem gemeinsamen Forschungsprojekt „Verzeichnungen. Medien und konstitutive Ordnungen von Archivprozessen der Aufführungskünste“ beschäftigen wir uns mit den beiden Feldern, die die titelgebenden drei Begriffe umschreiben:

a) mit der Frage anhand welcher Artefakte, mit welchen Medien und Ordnungskriterien Archive von Performancekunst und Sammlungen von Künstler_innen arbeiten und arbeiten wollen/können (Stichworte auch: Datenbanken und physische Archive) und damit eine Basis für die Geschichtsschreibung von Performance legen;

b) mit der Frage, in welchen Formen, Gesten und An-Ordnungen aktueller Zugang zu diesen Sammlungen und Archiven (letztlich: Geschichte/n) inszeniert, eröffnet wird. Ausstellungen spielen dabei gegenwärtig eine wichtige Rolle.

In diesem Forschungskolloquium wollen wir auf den zweiten Aspekt konzentrieren und Sie einladen, mit uns über erste Beobachtungen und methodische Überlegungen, die wir Ihnen vorstellen, zu diskutieren. Wir freuen uns über weitere Beiträge und Präsentationen, die Sie / Ihr alle zusammen im folgenden Ablauf findet.

 

Donnerstag, 13. Dezember

Beginn 13 Uhr:

Büscher / Cramer / Ihrac: Einleitung – zu einigen Schlüsselbegriffen des Forschungsprojektes

Bettina Knaup: „re.act.feminism – a performing archive“

Jasmin Ihrac: “Kreuzungspunkte: Zum Umgang mit dem re.act.feminism-Archiv“

Sven Bergelt: „User-Generated-Content als Archiv-und Quellmaterial. Bas Jan Ader I’m too sad to tell you 2.0“

Lulu Obermayer: “Kann die Dokumentation einer Performance ein eigenständiges Kunstwerk sein?“

Meret Kiderlen: „Das Archiv der flüchtigen Dinge“.

 

Freitag, den 14.12. 2012

Beginn 10 Uhr:

Barbara Büscher: „Beweglicher Zugang – Bewegung als Zugang: Performance Geschichte Ausstellen“ (u.a. zu den Ausstellungen Alan Kaprow, MOVE und 12 Rooms)

Juliane Männel: „PERFORMING ARCHIVES. Hannah Hurtzigs Mobile Akademien als bewegte Archive“

Verena Eitel: „Film – Aufführung – Archiv. Das Projekt Living Archive am Institut für Film und Videokunst Arsenal Berlin“

Franz Anton Cramer: „Retrospective as a mode of production: Zum Werkbegriff im aktuellen Projekt ‚Retrospective’ par Xavier le Roy.

Lucie Ortmann: „Körper im Kontext systemischer Zuschreibungen: Marianne Wex und Gaëlle Bourges“

Abschluss und Ausblick.

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