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Sie sind hier: Startseite MAP I "Beweglicher Zugang" (2010) III. KÜNSTLERISCHE PRAXIS ALS FORSCHUNG Annäherungen: „l’Après-midi d’un faune“

Annäherungen: „l’Après-midi d’un faune“

Im Rahmen des Bachelor-Studiengangs „Zeitgenössischer Tanz, Kontext, Choreographie“ arbeiteten Studierende des Hochschulübergreifenden Zentrums Tanz - Pilotprojekt Tanzplan Berlin im Wintersemester 2007/2008 in einem vierwöchigen Block über Fragen der Rekonstruktion am Beispiel der Choreographie „Nachmittag eines Fauns“ (l’Après-midi d’un faune) von Waslaw Nijinsky. Das Stück, 1913 zu einer Komposition von Claude Debussy uraufgeführt, zählt zu den Inkunabeln der modernen Tanzgeschichte. Die französische Notatorin, Tänzerin und Choreographin Anne Collod erarbeitete mit den Studierenden auf der Basis einer Transkription der Choreographie in Bewegungsschrift nach Rudolf von Laban eine Sequenz des Stücks. Gleichzeitig waren die Studierenden aufgerufen, Kommentare, Aneignungen und Neuinterpretationen dieses Materials zu entwickeln, die zum Abschluss des Unterrichtsblocks in einer Aufführung präsentiert wurden. Zwei Arbeiten aus diesem Kontext werden hier dokumentiert: Das Projekt „Audio-Faun“ von Anna Till, Evamaria Bakardijev und Philine Puffer sowie der Kurzfilm „l’Après-midi“ von Lorraine de Marqué und Tümay Kilincel. Die Verwendung dieser Materialien erfolgt mit freundlicher Genehmigung durch die Autorinnen.
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